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Änderungsantrag Z-01-136-1

Veranstaltung: 1. Länderrat 2015
Ursprungsantrag: Grüne Zeitpolitik für ein selbstbestimmtes und solidarisches Leben
AntragsstellerIn: Franziska Brantner (LV Baden-Württemberg)
Status: Eingereicht
Eingereicht: 23.04.2015, 08:01 Uhr

Änderungsantragstext

Im Absatz von Zeile 127 bis 139
Als grundlegende Voraussetzung, um Zeit partnerschaftlich teilen zu können, setzt grüne Zeitpolitik deshalb auf die eigenständige Existenzsicherung: Dazu gehören die Lohngleichheit von Frauen und Männern und ein gerechtes Steuersystem, das alle Kinder unabhängig von ihren Eltern fördert und in dem es sich für beide PartnerInnen lohnt, zu arbeiten. Auf den ersten Blick mag sich das Ehegattensplitting im Hier und Jetzt lohnen, gut vorgesorgt fürs Alter hat der- oder diejenige, die ihre Berufstätigkeit stark heruntergefahren hat, deshalb noch lange nicht. Aber zugleich braucht es Arbeitsplätze mit einem Einkommen, das heute zum Leben und später zur Absicherung im Alter ausreicht. Wenn die Rahmenbedingungen stimmen und auf Augenhöhe gemeinsame Entscheidungen getroffen werden, kann es dazu führen, dass Mütter und Väter in unterschiedlichen Momenten im Leben ihrer Kinder unterschiedlich stark ihre Arbeitszeit reduzieren. Wir wollen aber verhindern, dass es eine Sackgasse wird - dafür ist das Rückkehrrecht auf Vollzeit eine weitere wichtige Vorraussetzung, für Väter und Mütter. Nicht zuletzt ist ein breites Angebot an guten Schulen, Horten, Kitas und Krippen, die mit ihren Öffnungszeiten den Bedürfnissen von Familien in ihren unterschiedlichen Lebensformen entgegenkommen, eine grundlegende Voraussetzung für ein selbstbestimmtes Familienleben.
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Begründung



UnterstützerInnen

UnterstützerInnen:
  • Sven Lehmann (KV Köln)
  • Omid Nouripour (KV Frankfurt)