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Änderungsantrag Z-01-148-1

Veranstaltung: 1. Länderrat 2015
Ursprungsantrag: Grüne Zeitpolitik für ein selbstbestimmtes und solidarisches Leben
AntragsstellerIn: Grüne Jugend Bundesvorstand
Status: Eingereicht
Eingereicht: 22.04.2015, 23:37 Uhr

Änderungsantragstext

Im Absatz von Zeile 140 bis 146
Wir wollen Druck aus der Rushhour des Lebens nehmen. Wir wollen mehr Zeit für Familie ermöglichen, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern und den Eltern eine gerechtere Verteilung von Zeit ermöglichen, damit sie ihren Wunsch nach einer partnerschaftlichen Aufteilung von Familien- und Erwerbsarbeit auch leben können – und zwar auch, wenn die Familie mit einem geringen Einkommen klarkommen muss. Dafür wollen wir Anreize entwickeln, damit unbezahlte Fürsorgeaufgaben und bezahlte Erwerbsarbeit gerechter aufgeteilt werden können. Dazu ist es notwendig über eine langfristige Reduzierung der Regelarbeitszeit auf 30 Stunden pro Woche nachzudenken. Zum Einen liegt eine ungerechte Verteilung von Arbeit zwischen den Geschlechtern vor. Dazu kommt, dass immer mehr Arbeit durch Automatisierung abgenommen werden kann. Dem müssen wir Rechnung tragen. Eine Arbeitszeitreduzierung ist für uns jedoch stets mit der Forderung nach vollem Lohnausgleich verknüpft.
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Begründung

Wir können nicht über Zeitpolitk reden und die 40-Stunden-Woche nicht in Frage stellen. Die aktuelle Regelung begünstigt das Modell des männlichen Alleinverdieners und sollte der Vergangenheit angehören. Die Forderung sollte sein, dass wir mehr Zeit für das Leben und weniger für die Arbeit möchten.


UnterstützerInnen

UnterstützerInnen:
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