Antragsgrün - die Online-Antragsverwaltung für Parteitage, Verbandstagungen und Mitgliederversammlungen

Änderungsantrag Z-01-214-1

Veranstaltung: 1. Länderrat 2015
Ursprungsantrag: Grüne Zeitpolitik für ein selbstbestimmtes und solidarisches Leben
AntragsstellerIn: GRÜNE JUGEND Bundesvorstand (Wurzelwerk-Profil)
Status: Eingereicht
Eingereicht: 22.04.2015, 23:02 Uhr

Änderungsantragstext

Im Absatz von Zeile 209 bis 223
Sehr viele Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sind sich der Verantwortung für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bewusst. Sie arbeiten, oft unter Beteiligung der Belegschaft, an Konzepten für Gesundheitsprävention oder für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben; einige entwickeln bereits zeitpolitische Initiativen. Diese Unternehmen und Organisationen, ebenso wie die Gewerkschaften, möchten wir als Bündnispartner für Zeitpolitik gewinnen. Das bedeutet zugleich, den Unternehmen, die die Arbeitnehmerrechte ihrer Beschäftigten immer weiter beschneiden, die rote Karte zu zeigen.Die Rechte von Arbeitnehmer_innen dürfen nicht beschnitten werden. Dazu müssen Arbeitgeber_innen klare Grenzen gesetzt werden, deren Übertretung konsequent geahndet werden. Gerade Menschen in prekären Jobs leiden darunter, dauernd verfügbar und erreichbar zu sein: Der Gepäckpacker am Flughafen oder die Verkäuferin im Schnell-Restaurant arbeiten zwar auf dem Papier nur 30 Stunden die Woche. Sie müssen sich aber den gesamten Tag oder sogar die Nacht bereithalten und werden per SMS kurzfristig für ein paar Stunden zur Arbeit beordert - ehe sie wieder in den Wartestand geschickt werden. Solchen Formen modernen Tagelöhnertums treten wir Grüne entschieden entgegen.
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Begründung

Hier sollte eindeutiger formuliert werden, was das "Zeigen der roten Karte" bedeutet.


UnterstützerInnen

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Ben Seel