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Änderungsantrag Z-01-023-1

Veranstaltung: 1. Länderrat 2015
Ursprungsantrag: Grüne Zeitpolitik für ein selbstbestimmtes und solidarisches Leben
AntragsstellerIn: GRÜNE JUGEND Bundesvorstand (Wurzelwerk-Profil)
Status: Eingereicht
Eingereicht: 22.04.2015, 22:17 Uhr

Änderungsantragstext

Im Absatz von Zeile 15 bis 31
Grüne Zeitpolitik hat deshalb zum Ziel, dass all diese unterschiedlichen Bereiche und Aufgaben besser in ein Leben passen. Welche politischen Stellschrauben können wir drehen, damit es für Frauen und Männer leichter ist, Beruf und Familie zu vereinbaren? Damit sie zum Beispiel auch wegen der 13-jährigen Tochter im Job zeitweise kürzertreten können – und nicht nur für den Säugling. Oder damit eine Freiberuflerin auch mal ein Projekt ablehnen kann, um die verschleppte Bronchitis auszukurieren. Was können wir verändern, damit der erwachsene Sohn seine Mutter pflegen kann, ohne um seine berufliche Existenz bangen zu müssen? Was brauchen Schüler_innen um nicht länger chronisch übermüdet am Unterricht teilnehmen zu können? Und was braucht die Alleinerziehende, die es wegen ihrer zwei Minijobs bisher nie schafft, bei der Schultheateraufführung ihrer Kinder dabei zu sein? Natürlich brauchen Menschen in prekären Arbeitsverhältnissen in erster Linie eine bessere Bezahlung und soziale Absicherung. Aber auch sie brauchen zeitliche Freiräume, um für sich und andere zu sorgen. Grüne Zeitpolitik ist deshalb auch eine Gerechtigkeitsfrage. Denn eine Gesellschaft funktioniert nur, wenn Menschen füreinander Verantwortung übernehmen können. Und: Demokratie braucht Zeit. Sie braucht Menschen, die Zeit und Engagement investieren, um sich einzumischen und mitzugestalten.
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Begründung

Auch die Probleme junger Menschen im zeitpolitischen Kontext sollten konkret benannt werden.


UnterstützerInnen

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