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Änderungsantrag Z-01-194-2

Veranstaltung: 1. Länderrat 2015
Ursprungsantrag: Grüne Zeitpolitik für ein selbstbestimmtes und solidarisches Leben
AntragsstellerIn: Ben Seel (LV BaWü), Bundesvorstand Grüne Jugend (Wurzelwerk-Profil)
Status: Eingereicht
Eingereicht: 22.04.2015, 21:54 Uhr

Änderungsantragstext

Im Absatz von Zeile 184 bis 195
Zeit ist für die meisten ein Luxusgut – unabhängig davon, ob jemand in einem gering bezahlten oder sehr gut entlohnten Job arbeitet. Denn selbst wer es sich finanziell leisten kann, seine Wochenarbeitszeit zu reduzieren, sieht sich meist mit einem sehr voll beladenen Arbeitstag konfrontiert. Immer mehr Arbeit in der gleichen Zeit zu bewältigen, bringt viele Beschäftigte an ihre Grenzen und nicht selten weit darüber hinaus. Dabei ist es für die meisten Menschen wünschenswert, ihrem Beruf in Ruhe und mit Sorgfalt nachgehen zu können. Wer gute Qualität zum Ziel hat, wer neue Ideen wachsen lassen will, der braucht die Zeit für einen aufmerksamen Blick links und rechts des Terminkalenders. Auch Kinder und Jugendliche spüren den Druck, möglichst schnell durch die einzelnen Bildungsstätten hindurchzueilen. Wir wollen prüfen, wieDeshalb stehen wir für eine Öffnung in allen Bildungsbereichen auch in zeitlicher Hinsicht: Jedes Kind und jeder junge Menschen Karriereverläufe im Bildungsbereich streckenMensch soll sich individuell und frei bilden, ohne dabei durch Leistungszwänge und flexibilisieren können.Zeitdruck eingeschränkt zu werden.
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Begründung

Auch die Aussagen zum Bildungsbereich sollten sich auf unsere zeitpolitische Linie beziehen, dabei ist es wichtig freie Bildung zu ermöglichen ohne Kinder und junge Erwachsene unter Leistungsdruck zu setzen. Die vorgeschlagene Formulierung ist im Hinblick auf dieses Ziel präziser und vermeidet nicht bildungsadäquate Begriffe wie "Karriere" und "Flexibilisierung" und setzt stattdessen freie und offene Bildung zum Ziel.


UnterstützerInnen

UnterstützerInnen:
  • Erik Marquardt (Grüne Jugend)
  • Moritz Heuberger (LV BaWü)